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              Skinheads sind keine Nazis!!!

Dies beweist der Text aus Wikipedia. Außerdem sind ein paar der Falken ebenfalls Skinheads.Dass Skinheads gleich als Nazis abgestempelt werden liegt an den Medien, da diese nicht zwischen den einzelnen "Kategorien" unterscheiden.

Der folgende Text wird euch hoffentlich davon überzeugen dass die Gleichung: Skinhead => Nazi nicht stimmt...

                              Geschichte

Der Begriff „Skinhead“ kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich „Hautkopf“ und benennt, zu Beginn der 1970er, in der Langhaarfrisuren zur Mode gehören, eine Kurzhaarfrisur bei der die Kopfhaut durchscheint. Die Frisur war damals ein #5 oder #6 Crop, was einer Länge von 5 bzw. 6 Zehntelzoll entspricht, also etwa 1,2 bis 1,6 cm. Das Anfangsjahr der Skinheadbewegung wird oftmals mit 1969 angegeben, doch es gab auch in den Jahren vorher Jugendliche, die sich wie die damaligen Skinheads kleideten. Begründet wurde sie durch weiße Arbeiterkinder in East London, einem Arbeiterviertel, die mit den Kindern schwarzer Einwanderer aus Jamaika und anderen Teilen der Westindischen Inseln aufwuchsen. Man lernte sich durch gemeinsames Interesse an Schwarzer Musik– wie Early Reggae (auch Skinhead-Reggae genannt), Ska und Northern Soul  – kennen. Aus schwarzen Rude boys“ und weißen „Mods“ entstand so die Skinheadbewegung zunächst als „Hard Mods“. Sie grenzte sich früh von den modebewussten„Mods“, die ebenfalls aus der Arbeiterklasse und der unteren Mittelklasse stammten, sowie von den Hippies aggressiv  ab. Die frühen Skinheads, als sich die Bewegung erst von den „Mods“ zu trennen begann, trugen wie diese noch smarte Anzüge. Diese verschwanden nach vollzogener Abgrenzung und wurden durch das heute bekannte derbe, an Arbeiterkleidung orientierte Outfit ersetzt. Seitdem kultivieren und zelebrieren Skinheads eine Ästhetik des Proletarischen. Früher war in der Skinheadszene die Aggressivität weiter verbreitet als heute. So gingen in den Anfangsjahren schwarze und weiße Skins auf pakistanische Immigranten los, die dafür bekannt waren, dass sie sich bei Prügeleien nicht wehrten. Skins waren (und sind) teilweise auch Bestandteil der Hooligan-Szene, die bei Fußballspielen „für ihren Verein kämpft“. In ihrer Frühzeit waren die Skins generell anti-bürgerlich, aber ansonsten eher wenig politisch interessiert.

Anfang der 1970er Jahre wandten sich die schwarzen Skins immer mehr der sich entwickelnden politischen Reggae-Szene zu und grenzten sich allgemein mehr von der weißen britischen Kultur ab. Auslöser hierfür war auch mit der „Reggae-Krieg“ in einschlägigen Discos um Titel wie „Young, gifted and black“, mit denen sich die weißen Skins nicht identifizieren konnten und die Lieder deshalb boykottierten. Einige Skinheads ließen ihre Haare etwas länger wachsen (definiert über die Möglichkeit der Manipulation mittels eines Kamms) und nannten sich „Suedeheads“ („Wildlederköpfe" ) um sich abzugrenzen.

In den 1970ern begann sich die vorher politisch sehr gemischte englische Skinhead-Szene in Linke, Rechte und Traditionalisten zu spalten, und die extreme Rechte begann einen immer größeren Teil der Szene zu vereinnahmen. Diese Entwicklung wurde vor allem durch die englischen Parteien National Front und British National Party (BNP) vorangetrieben. Bald stürzten sich auch die Medien auf das Phänomen, und nicht lange danach begannen Neonazis, die vorher nichts mit der Skinheadkultur zu tun hatten, den Skinhead-Look zu übernehmen.

Zu Beginn der 1980ern formierten sich auch in Deutschland und den USA, wie vorher bereits in England, immer mehr so genannte Naziskins, rechtsradikale Jugendliche, die mit ihrem Äußeren an die Skinheadbewegung anknüpften. Die Rechtsradikalen prägten bald das öffentliche Bild von einem Skinhead. Gefördert wurde diese Meinung auch durch Massenmedien, die eher über rassistische Gewaltakte berichteten, als über Demonstrationen von Skinheads gegen Rassismus.

Einige Skinheads verwenden für rechtsradikale Skins das Wort Bonehead. Das erklärt sich wahrscheinlich aus deren Haartracht. Rechtsextreme Skinheads tragen selbst für diese Szene die Haare extrem kurz. Meist sind sie nass rasiert (vollkommen kahl) oder die Haare sind nur wenige Millimeter lang. Bei dieser Frisur kann man nicht nur die Haut unter den Haaren sehen, sondern auch die Knochen des Schädels erkennen. Das Wort wird meist von Gegnern der Naziskins benutzt.

Als Reaktion darauf wurde 1988 in New York City die antirassistischeSHARP“-Bewegung („SkinHeads Against Racial Prejudice gegründet.

Die heutige Skinheadbewegung lässt sich grob in traditionelle Skins (manche von ihnen nennen sich auch Trojan-Skins, benannt nach dem Label Trojan Records), „SHARP“-Skins, linksradikaleRedskins“ und RASH Skins, sowie „Oi!“-Skins und rechtsradikale Naziskins aufteilen. Skinheads, die ihre antirassistische Einstellung zur Schau tragen, sind meist an politischen Buttons oder Aufnähern (z.B. SHARP) zu erkennen. Die Szene ist stark männlich dominiert, doch es gibt auch einige weibliche Skinheads, die so genannten „Skingirls“, „Byrds“ oder auch „Renees“, welche am charakteristischen „Feathercut“, einer besonderen Kurzhaarfrisur, bei der die Seiten vor den Ohren lang gelassen werden, leicht zu erkennen sind.

Teile der Oi!-Skinszene haben traditionell große Überschneidungen mit der Punkszene; viele Oi!-Skins sind ehemalige Punks. Die Idee der Einheit von Oi!-Skinheads und Punks wird seit einigen Jahren unter dem Schlagwort „United“ vertreten. Auf der anderen Seite stehen manche Skins – unabhängig von ihrer politischen Einstellung – den Punks skeptisch bis feindselig gegenüber.

Alkohol hat in der Szene einen großen Stellenwert (Straight Edge ist innerhalb der Skinheadszene kaum verbreitet), und auf Konzerten und anderen Treffen werden oft sehr große Mengen Bier konsumiert. Andere Drogen, insbesondere harte, werden von vielen abgelehnt

                         Schnürsenkel

Häufig wird behauptet, man könne die Gesinnung eines Skinheads (oder Punks) an seinen Schnürsenkeln erkennen. Tatsächlich versuchen besonders junge Skins und Punks, mit auffällig gefärbten Schnürsenkeln etwas auszudrücken. Die meist verwendeten Farben sind dabei weiß, rot und gelb. Die Farbe der Schnürsenkel und auch der Hosenträger (Braces) stellte oft die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Fußballverein dar. Heutzutage hat die Farbe der Schnürsenkel in vielen Ländern jedoch meist keine Bedeutung mehr.

Unter jungen Naziskins sollten weiße Schnürsenkel häufig „Kampfbereitschaft“ ausdrücken oder für „White Power“ stehen. Der schwarz-weiße Farbkontrast zwischen Schuhen und Schnürsenkeln könnte auch als Hinweis auf das typische Schachbrett-Musters des Plattenlabels „Two Tone Records“ interpretiert werden und sollte Einigkeit zwischen Schwarzen und Weißen ausdrücken. Die Behauptung, Naziskins ließen sich durch weiße Schnürsenkel erkennen, ist eine gerade von den großen Medien gerne kolportierte Urban Legend, die an der Vielfalt der Realität weit vorbeigeht. Rote Schnürsenkel sind insbesondere bei jungen Punks beliebt und sollten dort oft die anarchistische Einstellung betonen. Früher sollten rote Schnürsenkel aber auch oft von Anhängern und Mitgliedern der verbotenen FAP getragen worden sein. Wer einen roten und einen schwarzen Schnürsenkel trug, sei angeblich ein Anarchist. Auch den Anhängern des neonazistischen „Blood-and-Honour“-Netzwerkes wurde die Verwendung von roten Schnürsenkeln als Hinweis auf „Blood“ nachgesagt.

Unter älteren Skins und Punks ist das Tragen von Schnürsenkeln mit auffälligen Farben seltener und eher modisch motiviert. Oft wird auch versucht, damit gerade diejenigen (meist aus der eigenen Szene) zu provozieren, die eine Gesinnung aus dem Tragen von auffälligen Schnürsenkeln ableiten wollen. Besonders oft tragen Anhänger der „Oi!“-Szene auffällige Schnürsenkel. Die Kombination von Schnürsenkeln mit verschiedenen Farben trifft man in der Oi-Szene, im Gegensatz zu der Punk-Szene, weniger bis gar nicht an.

Ursprünglich waren die farbigen Schnürsenkel einfache dünne Schnüre, da den Skins beim Besuch des Fußballstadions die Schnürsenkel abgenommen wurden um sie an Schlägereien zu hindern. Als sich dies rumsprach, nahm man sich einfach ein weiteres Paar mit oder was gerade zur Verfügung stand: Schnüre, die nicht immer schwarz waren. Außerdem wurden farbige Schnürsenkel benutzt, um die Balkenschnürtechnik zu betonen

 Skinheads mit linkem Hintergrund:

Traditionelle Skinheads Traditionelle Skinheads wollen vor allem den so genannten „Spirit of ’69“, den ursprünglichen Geist der Skinheadbewegung, bewahren. Sie grenzen sich deshalb von politischen Gruppierungen jeder Art ab. Auch die Haarlänge ist den Skinheads der 60er Jahre nachempfunden, die ihre Haare nicht kahl rasierten, sondern lediglich so kurz schnitten („Crop" ), dass man die Kopfhaut erkennen konnte. Nassrasuren und Glatze sind verpönt. Ein smartes Äußeres ist ihnen genauso wichtig wie ein gutes Konzert mit einem anschließendem Nighter/Allnighter (Tanzveranstaltung). Ihre Musik ist vor allem Skinhead-Reggae, aber auch Ska, Rocksteady oder Northern Soul.

 

SHARP  („Skinheads Against Racial Prejudice“ - Skinheads gegen rassische Vorurteile) „SHARPs“ sind antirassistische Skinheads. Die Idee einer breiten antirassistischen Bewegung innerhalb der Szene wurde Ende der Achtziger in den USA geboren und erreichte in den frühen Neunzigern Deutschland. „SHARPs“ versuchen, für einen möglichst großen Teil der Skinheadszene attraktiv zu sein, und halten sich deshalb mit politischen Äußerungen jenseits der Ablehnung des Rassismus stark zurück. „SHARP“ grenzt sich auch gegen linke Skinhead-Gruppierungen wie „RASH“ ab („neither red nor racist" ). Jedoch ist „SHARP“ vielen Skins suspekt, da auch linksradikale Skinheads als „SHARPs“ auftreten. Das Zeichen der „SHARPs“ ist eine Abwandlung des Logos von „Trojan Records“, einem bekannten Plattenlabel.         

 

„Oi!“-Skins „Oi!“-Skins definieren sich, wie andere Untergruppen der Skinheadszene auch, über Alkoholkonsum, „Oi!“-Konzerte und Fußball („Parole Spaß" ). Ihr proletarisches Selbstbild beinhaltet keine klassenkämpferischen Gedanken; im Gegenteil sind „Oi!“-Skins oft explizit antipolitisch. Von den meisten traditionellen Skins werden sie nicht als „echte“ Skinheads angesehen, da sie Oi!-Punk (anstelle von Reggae, Ska, Rocksteady usw.) bevorzugen, anstelle des „smarten“ Auftretens der traditionellen Skins (Brogues, Sta Prest) oft ein martialisches Erscheinungsbild besitzen (Vollglatze, 14-Loch-Boots) und geschichtlich betrachtet, ihre Ursprünge nicht in der traditionellen Skinhead-, sondern der Punkszene der 1970er haben.                                                  

 

GSM („Gay Skinhead Movement" ) Sie setzen sich gegen die Homophobie in der Skinheadszene und für die Gleichberechtigung homosexueller Skinheads ein. Seit den 1990er Jahren sind Image und Kleidung der Skinheads auch als Fetisch in der Schwulenszene verbreitet, wo der harte Männlichkeitskult von vielen als erotisch empfunden wird. Zunächst war das für die schwule Szene eine Provokation – und wohl auch als solche interessant –; mittlerweile finden sich in den meisten Großstädten entsprechende Gruppen und Events. Die Grenze zwischen „echten“ Skinheads und „Gay-Skins“, die nur den sexuellen Kick suchen, wird immer wieder kontrovers diskutiert, ist aber wahrscheinlich als fließend aufzufassen. Entsprechend breit ist das Spektrum an politischen Einstellungen in der Szene. Die klare Zuordnung von Farben und Symbolen ist dabei, auch aufgrund einer oft zu beobachtenden Unkenntnis der Tradition und Geschichte der Skinheadbewegung, weitgehend unmöglich. Aus Sicht der schwulen Emanzipationsbewegung ist insbesondere die Erklärung rechtsradikaler Symbole zum Fetisch äußerst problematisch. In der letzten Zeit scheint sich die Fetisch-Tendenz in Richtung von Sportswear zu verschieben.

 Skinheads mit rechtem Hintergrund:

Blood and Honour Code ist die „28“ der arabische Ziffernreihe für den zweiten und den achten Buchstaben des lateinischen Alphabets, also BH. Von der Band „Skrewdriver“ und anderen Neonazibands gegründete Vereinigung, mit der Losung der Hitlerjugend („Blut und Ehre" ). „Blood and Honour“ stellt ein internationales Netzwerk von Bands, Mailordern, Geschäften, Magazinen und neonazistischen "Skinhead"-Gruppierungen dar, das (teilweise illegale) „Musik für die weiße Rasse“ verbreitet und mit diesem „Rechtsrock“ viel Geld verdient. Über das lukrative Geschäft mit Nazimusik entstanden innerhalb der Szene starke Rivalitäten. Die Vereinigung ist in Deutschland seit 2000 verboten. Combat 18 Radikalneonazistische terroristische Vereinigung, die den bewaffneten Kampf für den Nationalsozialismus vorbereitet und betreibt. „Combat“ ist Englisch und bedeutet „Kampf“, „18“ der arabische Ziffernreihe steht für den ersten und achten Buchstaben des lateinische  Alphabets also AH. Kampf AH soll für „Kampfgruppe Adolf Hitler“ stehen (wegen der Initialen). „Combat 18“ entsprang einem Teil von „Blood and Honour“ und ist in militanten Kleingruppen organisiert (zum Teil beeinflusst durch die Theorie des führerlosen Widerstandes). Ihnen können Anschläge auf Ausländer und Andersdenkende zugerechnet werden. Es wurde gar ein Mord an einem antirassistischen Skinhead in Texas und Las Vegas bekannt.

 

Hammerskins                                                            Kleine, aber straff organisierte Gruppe von Naziskins, die weltweit in „Divisionen“ organisiert sind. Die „Hammerskins“ verfügen in Deutschland über höchstens 300 Anhänger und sind unter anderem in Verbindung mit der Veranstaltung von Rechtsrockkonzerten in Erscheinung getreten. Parteinahe Rechtsextreme und sonstige rechtsradikale Vereinigungen Rechtsextreme Skinheads, wie die Band „Endstufe“ und ihre Anhängerschaft, die „Aktionsfront Süd“, die die NPD in Wahlkämpfen unterstützt, treten teils als Security-Personal und Schläger auf. Des Weiteren gibt es eine ganze Reihe nicht parteigebundener Vereinigungen wie die „Fränkische Aktionsfront“ und die inzwischen als verfassungsfeindlich eingestufte Organisation „Skinheads Sächsische Schweiz“.



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